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Will Keaton Jones’ Mutter bloss Geld mit ihrem Sohn scheffeln?

Bildquelle: Twitter

Schwerwiegende Vorwürfe gegen die Mutter des Mobbing-Opfers

Dramatische Wendung im „Fall“ Keaton Jones: Die weltweite Unterstützung für den Jungen aus Tennessee, der wegen seines Aussehens von seinen Mitschülern gemobbt wird, wird von beschämenden Nachrichten überschattet. Diverse amerikanische Medien berichten über rassistische Posts auf den Twitter-Accounts der Keaton-Familie und werfen der Mutter des Mobbing-Opfers zudem finanzielle Bereicherung als Motiv für das herzzerreissende Video vor.

Sie habe neben der GoFundMe-Kampagne „Stand Up for Keaton“, die ein Mann namens Joseph Lam ins Leben gerufen hat, eine separate Geldspendenaktion gestartet. Am Sonntag hiess es auf dem Account @Kimberlyjones_38: „Für diejenigen, die nicht wissen, dass Keatons Vater keinen Anteil an seinem Leben hat und wir vor einer Menge von Problemen stehen: Ich freue mich über eure Hilfe und Spende.“ 

Kimberly Jones weist die happigen Vorwürfe vehement von sich: „Irgendjemand hat eine Spendenaktion ohne meine Erlaubnis gestartet und Geld für meinen Sohn gesammelt, ohne mich zu fragen“, schrieb sie auf einem Instagram-Account, der inzwischen gelöscht wurde. Auch Keatons Schwester, Lakyn Jones, beteuert, dass das Konto @Kimberlyjones_38 „nicht ihrer Mutter gehört“. „Ihr Instagram-Account ist privat. (…) Die GoFundMe-Aktionen stammen nicht von uns.“

Beide GoFundMe-Seiten sind seit Montagabend nicht mehr aktiv. Joseph Lam hat seine Kampagne eingefroren und der Aufruf auf Kimberly Keatons vermeintlichem Instagram-Account wurde gelöscht.

Rassistische Posts

Als ob diese unschöne Wendung nicht schon genug wäre, tauchten am Montag auch noch vermeintliche rassistische Posts der Familie Jones auf. „(…) Kimberly ist eine mutmassliche Rassistin, die mit äusserst problematischen Posts von sich reden macht, in denen sie schwarze Demonstranten schikaniert“, twitterte Internetstar Tariq Nasheed und postete mehrere Fotos, die Mitglieder der Jones-Familie neben einer Konföderierten-Flagge zeigen. (Die Konföderation kämpfte dafür, die Sklaverei während des amerikanischen Bürgerkrieges zu bewahren.)

Der Tweet enthielt auch einen Screenshot eines angeblichen Facebook-Posts von Kimberly Jones: „Wenn du nicht blutest, keine Knochen herausstehen und du atmen kannst, hör auf zu heulen“, heisst es dort. (Jones hat ihre Facebook-Seite inzwischen ebenfalls auf privat umgestellt.)

Eines der Fotos, das Keaton Jones mit einer amerikanischen Fahne, ein anderes Kind mit einer Konföderierten-Flagge und  Lakyn Jones mit einer Waffe zeigt, war auch auf dem Twitter-Account von Keatons Schwester gepostet (und wurde mittlerweile gelöscht). Letztere reagierte am Montag nur knapp: „Diejenigen, die mich und meine Familie kennen, wissen, dass wir keine Rassisten sind.“

Die Screenshots sorgten in den sozialen Medien für grosse Empörung. „Mein Herz schlägt für jeden, der sich mit Mobbing beschäftigt, aber was ist mit den rassistischen Bildern auf der Facebook-Seite von Keaton Jones’ Mutter? Ist das nicht  auch Mobbing?“, twitterte etwa Schauspieler Slink Johnson.

Und TV-Star Shadi Petosky schrieb: „Das bedeutet nicht, dass das gemobbte Kind gemobbt werden sollte, aber wir sollten uns bewusst sein, auf wen wir uns konzentrieren.“ 

Kimberly Jones reagierte nicht auf die Vorwürfe. Und ihre Tochter Lakyn schrieb lediglich: „Meine Familie wird sich weiterhin gegenseitig unterstützen. Ihr könnt uns alle hassen und twittern, was ihr wollt, aber unser Glaube kann nicht erschüttert werden.“

Quellen: Twitter / buzzfeed.com / independent.co.uk / nypost.com / khou.com

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