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Femen: Aktivistin stört Tschechien-Wahl

Halbnackte will tschechischen Präsidenten an Wahl hindern

Gestern ist es mal wieder soweit: Eine Halbnackte macht sich ans Werk. Diesmal im Visier: der tschechische Staatschef Milos Zeman. Der ist gerade dabei, seinen Stimmzettel für die Präsidentschaftswahl abzugeben. Das passt der Aktivistin offenbar nicht. „Zeman, Putins Schlampe“, beschimpft sie den Politiker und versucht, ihn an seiner Stimmabgabe zu hindern.

Zeman ist im November in Sotchi mit Kremlchef Wladimir Putin zusammengekommen

Hinter der Aktion steckt wie erwartet die Frauenrechtsorganisation „Femen“. Auf deren Webseite ist zu lesen, dass es sich bei der Aktivistin um die Ukrainerin Andschelina Diasch handelt. Andschelina Diasch – da war doch was? Genau. Vor gut zwei Wochen stattet die Dame dem Vatikan einen Besuch ab und versucht, das Jesuskind aus der Krippe zu stehlen.

„Femen“-Aktivistin will Jesuskind aus der Vatikan-Krippe klauen

Wie der Angriff diesmal ausgeht?

Genau wie damals: Die barbusige Dame wird von Bodyguards gestoppt und der Polizei übergegeben. Sie muss sich wegen öffentlicher Ruhestörung vor Gericht verantworten. Der Präsident fühlt sich allerdings gar nicht gestört. Als der 73-Jährige kurz nach dem Vorfall ins Wahllokal zurückkehrt und seine Stimme abgibt, erklärt er, er fühle sich „geehrt“ über die „päpstliche Behandlung“.

Die Präsidentschaftswahl in Tschechien erstreckt sich über zwei Tage, am Samstag können die Tschechen noch bis um 14 Uhr die Wahllokale aufsuchen. Amtsinhaber Zeman gilt als Favorit der Wahl, er hat acht Herausforderer, darunter den Chemieprofessor Jiri Drahos. Eine Stichwahl in zwei Wochen gilt als wahrscheinlich.

Quellen: Youtube / dw.com

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