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Lachanfall – Harrison Ford und Ryan Gosling im etwas anderen Interview

Die Herren haben sichtlich Spass, als sie ihren neuen Film „Blade Runner 2049“ vorstellen

von Eva Stroppel

Der Kultklassiker „Blade Runner“ von 1982 hat seit gestern eine Fortsetzung in den Kinos: „Blade Runner 2049“. Wieder mit dabei ist Harrison Ford. Ryan Gosling spielt zum ersten Mal mit. Die Journalistin Alison Hammond trifft die beiden zum Interview, das etwas anders als geplant verläuft.

Alison Hammond bricht das Eis, indem sie gleich am Anfang zugibt, den ersten „Blade Runner“ nie gesehen zu haben. Weiter sagt sie: „Schwarz, düster und ein absoluter Albtraum – und das ist nur meine Interviewtechnik. Aber lassen Sie uns lieber über ‚Blade Runner 2049‘ reden“.

Harrison Ford erwidert: „Das ist aber nicht die Begrüssung, die uns versprochen worden ist.“ Hammond versucht, ernst zu bleiben: „Es gibt so viele Geheminisse um diesen Film. Was können Sie uns denn darüber erzählen?“ In der Zwischenzweit ist es um Ryan Gosling geschehen, er schmeisst sich weg vor Lachen und giesst sich einen Whiskey ein. Sie fragt erstaunt, ob er am Morgen schon trinke. Er antwortet, es sehe ganz danach aus, als führe sie das Interview direkt dorthin. Die drei können kaum an sich halten, nehmen aber einen neuen Anlauf.

„Zeig mir das Geld“

Hammond: „ Harrison Ford, wie haben Sie denn reagiert, als Sie die Rolle angeboten bekommen haben?“ Er, mit gespieltem Ernst: „Zeig‘ mir das Geld“ und schnappt sich Goslings Whisky. Hammond, deren Lachen unglaublich ansteckend ist, versucht immer wieder, das Gespräch auf den Film zu lenken, es gelingt ihr aber nur halbwegs: „Ryan Gosling, hatten Sie Strickzeug mit am Set? Ich bewundere gerade Ihren Pullover.“ Er schaut verdutzt, macht aber mit: „Ja, dieser Pulli ist von ‚Blade Runner‘ inspiriert. Kommt das auch im Interview?“

Sie wechseln das Thema und versuchen nun, über die Stunts zu sprechen. Harrison Ford: “Die Stunts waren sehr schwierig. Ich habe Gosling 99 Mal verfehlt, aber einmal hat er voll eins in die Fresse gekriegt.“ Gosling meint dazu nur, das sei eben das Showbusiness, aber es sei letztlich egal, ob einem ein Star oder sonstwer eins reinhaue, Schläge blieben Schläge.

Auch eine Schweizerin spielt mit

Das Interview läuft immer mehr aus dem Ruder, die Männer können sich vor Lachen kaum noch konzentrieren. Auf die Frage, ob Harrison Ford auch mal in Goslings grossem Kino als Co-Star auftreten würde, in „La La Land“ zum Beispiel, beginnen die beiden Schauspieler zu summen, als Beweis dafür, dass Ford nicht singen (sagt er) oder eben doch singen könne (sagt Gosling).

Harrison Ford startet einen letzten Versuch, über den Film zu sprechen: „Er ist düster, aber es gibt auch etwas Licht.“ Und das wars dann.

Das Interview hat Kult-Qualitäten, aber um zu erfahren, worum es im Film wirklich geht, sollte man am besten den Film schauen.

Übrigens: In „Blade Runner 2049“ spielt auch eine Schweizerin mit. Carla Juri („Feuchtgebiete“, zweifache Gewinnerin des Schweizer Filmpreises) ist der grosse Hollywood-Export. Harrison Ford, Ryan Gosling und Produzent Denis Villeneuve sind begeistert von ihr: “Ich wollte sie unbedingt haben. Von ihr wird man in Zukunft noch viel hören“, sagt Villeneuve gegenüber bluewin.ch.

Quellen: youtube.com

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