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Ben Affleck entschuldigt sich für Grapschvideo

Ben Affleck kritisierte Weinstein – dabei hat er selbst eine Frau belästigt

Hollywoodschauspieler Ben Affleck (45), der aus Filmen wie „Good Will Hunting“ bekannt ist, kritisierte Produzent Harvey Weinstein aufs Schärfste. Auf Facebook veröffentlichte Affleck ein langes Statement, in dem er Stellung zum Weinstein-Skandal nimmt. „Ich bin wütend und traurig, dass ein Mann, mit dem ich so lange zusammengearbeitet habe, während Jahrzehnte seine Machposition missbrauchte, um Frauen zu manipulieren, einzuschüchtern und sexuell zu belästigen…“.  Schauspieler wie Ben Affleck und auch Matt Damon (47) haben dem Hollywoodproduzenten ihre Karrieren zu verdanken. Sie sollen angeblich von den Vorwürfen gewusst haben, jedoch aus Angst, um ihre Gunst bei Weinstein, geschwiegen haben.

Ausserdem wurde Ben Affleck in den sozialen Medien für ein Video aus dem Jahr 2003 kritisiert. Dabei fasste er einer damals 21-jährigen MTV-Moderatorin, Hilarie Burton (35), an die Brust. Damals habe sie über den Vorfall gelacht, „um nicht weinen zu müssen“, so Burton. Afflecks Entschuldigung auf Twitter folgte prompt „Ich habe mich unanständig verhalten und möchte mich aufrichtig dafür entschuldigen.“, liess der Schauspieler verlauten.

Weinstein-Skandal zieht immer grössere Kreise

Etliche Hollywoodstars haben sich unterdessen von Harvey Weinstein distanziert und zeigten sich geschockt über die Vorwürfe. Doch überrascht über die Anschuldigungen sind wahrscheinlich nur wenige. Dass Weinstein sich gerne mit schönen Frauen umgab und damit prahlte, mit wievielten er schon geschlafen hatte, war ein offenes Geheimnis. Aus Angst, keine Arbeit mehr in Hollywood finden zu können, äusserten sich viele seiner Opfer nicht zu den Vorfällen oder liessen sich mit Schweigegeld mundtot machen. „Charmed“-Star Rose McGowan (44) verpflichtete sich zur Schweigepflicht gegen 100’000 Dollar, nachdem sie Weinstein 1997 in einem Hotelzimmer belästigt haben soll. 20 Jahre später ist McGowan eine der schärfsten Kritikerinnen des Filmmoguls und lässt ihrem Unmut auf Twitter freien Lauf. So beschuldigt sie beispielsweise Matt Damon ein „rückgratloser Profiteur“ zu sein, der von Weinsteins Taten wusste, diese aber vertuschte. Wie der Fall weitergeht und ob die Vergewaltigungsvorwürfe sich als wahr erweisen, wird sich wohl bald zeigen.

Quellen: Facebook/Twitter/Spiegel

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